Kinderlieder

nach Gedichten  von Ernst Jandl,  James Krüss,  Janosch,  Heinz Janisch, Erich Fried, Christian Morgenstern, Jutta Richter u.a.

UA im Februar 2017 in Wien

CD Produktion im September 2018


Dauer: 60 min


Besetzung:
Singstimme
Hackbrett
Klarinette in B
Violine
Violoncello
Kontrabass


Geschichten

  1. Es war einmal (Franz Hohler)
  2. Seltsames Zweigespräch (James Krüss)
  3. Jockel (Theodor Fontane)
  4. Am siebzehnten Oktebruar (James Krüss)
  5. Tragische Geschichte (Adelbert von Chamisso)
  6. Die Geschichte vom Huhn und vom Ei (James Krüss)
  7. Ein Schauder (Jürgen Spohr)
  8. fünfter sein (Ernst Jandl)

Wortspielereien

  1. Frau von Hagen
  2. Ein geapfelter Schimmel im Haus (Hans Adolf Halbey)
  3. Spatzensalat (Friedrich Hoffmann)
  4. Beim Geschirrabtrocknen (Heinz Janisch)
  5. Liedchen (Franz Führmann)
  6. Fiegen, die fliegen (Josef Guggenmos)
  7. Das große Lalula (Christian Morgenstern)

Schlaf- und Liebeslieder

  1. Das Liebesbrief-Ei (Janosch)
  2. Wintergarten (Erich Fried)
  3. Der Garten des Herrn Ming (James Krüss)
  4. Der Engel der Langsamkeit (Jutta Richter)
  5. Gute Nacht (Franz Wittkamp)

Es ist mir in meiner Arbeit als Komponistin ein besonderes Anliegen gute Musik für ein junges Publikum zu schreiben, d.h. die jungen Zuhörer ernst zu nehmen, für sie relevante Themen aufzugreifen und diese in einer adäquaten Musiksprache umzusetzen, die die Kinder durchaus fordert, aber deren musikalische Mittel immer aus dem Kontext des Erzählten schlüssig und nachvollziehbar sind. Die Schwierigkeit, die sich mir beim Thema Kinderlieder stellte, war, einfaches melodisches Material, so wie es für Lieder, die auch für Kinder singbar sein sollen, Voraussetzung ist, in abwechslungsreiche, zeitgemäße und originelle Musik zu verwandeln. Hilfreich war für mich dabei die Besetzung, die neben der Gesangspartie mit Hackbrett, Klarinette, Geige, Cello und Kontrabass und einigen Perkussionsinstrumenten einen durchaus ungewöhnlichen Klangkörper bildet, der einerseits die Verbindung zur Volksmusik aufgreifen kann, andrerseits ein weites experimentelles Feld an Klangmöglichkeiten eröffnet. Ihren Ursprung nahm die Musik aber in den Texten, die von traditionellen Kinderreimen, über klassische Balladen z.B. von Adelbert von Chamisso oder in neuerer Zeit James Krüss, über Nonsensgedichte bis hin zu lautmalerischen Gedichten und Sprachspielen der Gegenwart  von Ernst Jandl, Erich Fried usw. reichen. Die Vielfalt dieser Texte bestimmt die Musik.


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